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Zverev zurück in Hamburg: „Hier bekomme ich die Energie, die ich brauche“
Am Samstag hatte Alexander Zverev seinen ersten öffentlichen Auftritt bei den Bitpanda Hamburg Open. Er präsentierte gut gelaunt – und trainierte abends noch lange auf...
17 Mai 2025
Am Samstag hatte Alexander Zverev seinen ersten öffentlichen Auftritt bei den Bitpanda Hamburg Open. Er präsentierte gut gelaunt – und trainierte abends noch lange auf dem Centre Court.
Die Hoffnung war immer da, jetzt ist sie Realität geworden: Alexander Zverev ist am Samstag in Hamburg angekommen. Um kurz nach 16 Uhr betrat der 28-jährige Weltranglistenzweite die Anlage am Rothenbaum – nur wenig später erschien der Hamburger schon auf der Pressekonferenz – locker, gut gelaunt, nahbar. Und mit Vorfreude auf die Bitpanda Hamburg Open.
„Es war eine spontane Entscheidung, nach Hamburg zu kommen“, sagte Zverev. „Ich war ein paar Tage nach dem Turnier in Rom zu Hause, habe etwas Kraft getankt – dann haben mein Team und das Turnier intensive Gespräche geführt. Gestern Nachmittag war klar: Ich spiele in Hamburg.“
Für Zverev ist das Heimatturnier am Rothenbaum mehr als nur ein weiterer Termin im engen Kalender vor den French Open. „Hamburg ist meine Geburtsstadt. Hier habe ich mit dem Tennis angefangen, hier habe ich damals meine erste Wildcard bekommen. Es ist einfach ein ganz besonderer Ort für mich – und ein Ort, an dem ich positive Energie spüre. Genau das brauche ich gerade.“
Er erinnerte an die emotionale Verbindung zum Turnier, bei dem er 2023 erstmals triumphierte und 2024 das Finale erreichen konnte. Mit 24 Karrieretiteln, darunter dem Sieg bei den BMW Open in München in diesem Frühjahr, sowie dem Finaleinzug bei den Australian Open 2025, gehört Zverev natürlich auch in diesem Jahr wieder zu den Topfavoriten bei den Bitpanda Hamburg Open.
Start am Montag – Abend-Training auf dem Centre Court
Nach der Pressekonferenz ging es für den 28-Jährigen direkt auf den Centre Court zu einem intensiven und langen abendlichen Training – das erste Match steht dann am Montag an. Zverev trifft dann auf einen Qualifikanten. Die Vorfreude ist spürbar: „Ich bin hier, um Matches zu gewinnen – aber ich bin auch hier, um die Atmosphäre zu genießen. Die Unterstützung der Fans am Rothenbaum bedeutet mir unheimlich viel.“
Auch das familiäre Umfeld um seinen Bruder Mischa und seine Eltern spielt eine Rolle: „Alle Kinder sind da, die Hunde auch – das tut einfach gut. Ich kann hier Tennis spielen und gleichzeitig ein bisschen auftanken. Ich hoffe, es wird eine schöne Woche.“
Auf die Frage nach dem Turnierkalender und dem Spagat mit Paris antwortete Zverev pragmatisch: „Wenn ich hier das Finale erreiche, sind das genau die Emotionen, die ich mitnehmen will. Zwei Tage bleiben dann zur Vorbereitung – das reicht.“